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TSV Gundheim und SG Freimersheim versuchen seit rund vier Wochen, ihr Pokalspiel auszutragen – erfolglos

ALZEY. Bräuchte Michael Ende eine neue Vorlage für seinen Bestseller „Die unendliche Geschichte“, er würde im Fußball-Kreis Alzey-Worms fündig. Das Kreispokalspiel zwischen der SG Freimersheim/Ilbesheim und dem TSV Gundheim müsste eigentlich seit Anfang September ausgetragen sein. Doch irgendwie hat es bis heute nicht sollen sein. Weite Teile der Pokalkonkurrenz sind inzwischen nicht mehr eine, sondern sogar schon zwei Runden weiter. Derweil sind die beiden A-Klassisten froh, dass sie für den dritten Anlauf ihres Spiels wenigstens wieder einen Termin gefunden haben: Mittwoch nächster Woche.

Nun hoffen alle, dass endlich gespielt werden kann. Alle, das sind insbesondere die beiden beteiligten Teams, aber auch der SV Horchheim II. Denn der sitzt ebenfalls seit Wochen zwischen den Stühlen. Geht es in der vierten Runde nun gegen Freimersheim oder Gundheim?

Peter Unger, der Abteilungsleiter des TSV Gundheim, begleitet die Never-ending-Story seit dem ersten Kapitel. Damals im September, als die Partie nach 90 Minuten beim Stand von 2:2 wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Pokalspielleiter Ralf Müller setzte es neu an. Die Gundheimer glaubten, das sei ein Fehlurteil. Sie sahen Kontra-Argumente und wandten sie sich mit einem Protest an die Gebietsspruchkammer. Die bestätigte Müllers Rechtsauffassung. Das Pokalspiel wurde neu terminiert. Und dann wieder abgesagt, weil es just an diesem Abend wie aus Kübeln schüttete. „Rund 30 Liter auf den Quadratmeter. Da konnte keiner was dazu“, skizziert Unger.

In diesen Wochen hatten Pokalspielleiter, SG Freimersheim und der TSV Gundheim häufig Kontakt. Unter der Woche ist es nicht leicht, einen für beide Vereine akzeptablen Spieltermin zu finden. Peter Unger: „Wenn wir einen Vorschlag machten, dann passte er den Freimersheimern nicht. Schlugen die Freimersheimer uns etwas vor, passte es bei uns nicht.“

Unger macht keinen Hehl draus, dass ihm dieser Hickhack vergangene Woche „auf den Keks ging“. Wenn sich keine Einigung wegen des Termins finden lasse, signalisierte er achselzuckend und genervt gegenüber dem Pokalspielleiter und dem TV Freimersheim, dass der TSV seine Mannschaft aus dem Wettbewerb zurückziehen wolle. „Irgendwann ist mal ein Punkt erreicht, an dem reicht‘s“, kommentierte der Abteilungsleiter gegenüber dieser Zeitung.

Für den Wettbewerb wäre dieser Rückzug die beste Lösung gewesen. Der SV Horchheim II wüsste endlich, gegen wen er spielen würde. Und der Pokalspielbetrieb, derzeit verzerrt, wäre leicht wieder zu synchronisieren gewesen. Doch der Pokalspielleiter machte gegenüber beiden Vereinen deutlich, dass er diese Option nicht einfach akzeptieren könne. Ein freiwilliger Verzicht werde als Nichtantreten der Mannschaft gewertet. Das kostet. Rund 70 Euro Strafe müsste ein Klub dafür berappen.

Diese Haltung wiederum stößt bei der SG Freimersheim/Ilbesheim auf Kopfschütteln. Den Kombinierten erschien die Überlegung der Gundheimer als Königsweg aus dem Problem, vor allem auch ihrem Problem. Denn bei der SG stauen sich die Nachholspiele auf. Nicht nur im Pokal, sofern sie weiterkommen. Sondern auch in der Meisterschaft, reflektiert Vorsitzender Gerd Knobloch.

Derzeit ruht diese Debatte. Der TSV_Gundheim ist zufrieden, dass mit dem Mittwoch nächster Woche ein Spieltermin festgelegt worden ist. Dass die Partie ausgetragen werde, sei zudem im Sinne der Mannschaft: „Sie brennt darauf, die nächste Runde zu erreichen“, weiß Unger. Und obendrein erspart er sich das Bauchgrimmen, das mit einer Aufgabe im Pokal verbunden gewesen wäre. Denn die Gundheimer sehen sich als Opfer in dieser gesamten Geschichte. Sie mahnten vor der ersten Begegnung, dass die Lichtverhältnisse in Ilbesheim kein Abendspiel zuließen. Freimersheim widersprach. Unger: „Deshalb haben wir jetzt den Schlamassel“.

Andererseits hatte die SG Freimersheim seinerzeit darum gebeten, das Spiel eine halbe Stunde früher anzupfeifen, was am Veto des TSV Gundheim scheiterte. Schon da gärte der Konflikt, was Pokalspielleiter Ralf Müller nicht überrascht: „Da die Pokalspiele in der Regel unter der Woche stattfinden, ist es für die Vereine nicht einfach, Termine zu finden. Da sind ihre Spieler schwerer verfügbar, als an den Wochenenden“.

   

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